Web Design

Der Labrador-Retriever

1-Basha-Cover 

Die Vorfahren des heutigen Labrador-Retrievers hatten ihren Ursprung nicht - wie Name vermutet lässt - auf der Halbinsel "Labrador" in Kanada, sondern auf Neufundland.

Es wird vermutet, dass der St.-John´s-Hund sein Urahn ist. Die ersten wirklich gezielten Zuchtversuche mit Nachkommen dieser St.-John´s-Hunde fanden in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in England und Schottland statt. In Deutschland wurde 1966 der erste Labradorwurf eingetragen.

Der Labrador-Retriever ist stark gebaut, hat eine kurze Lendenpartie, einen breiten Schädel, einen kräftigen und tiefen Brustkorb und eine starke Statur in der Lendenpartie und der Hinterhand.

Der Labrador-Retriever ist intelligent, aufmerksam und führig, mit einem starken Bedürfnis, seinem Besitzer Freude zu machen. Er hat ein freundliches Wesen ohne die Spur von Aggression oder Scheue.

Ein kennzeichnendes Merkmal seines Felles ist, dass es kurz und dicht ohne Wellen oder Befederung ist. Es fühlt sich hart an und verfügt über eine wasserdichte Unterwolle. Der Labrador-Retriever besitzt ein einfarbiges Fell, in den Farben schwarz, gelb oder leber bzw. schokobraun. Das Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist zulässig.

Die ideale Widerristhöhe für Labrador-Retriever beträgt bei Rüden 56-57 cm und bei Hündinnen 54-56 cm

 

Der Shiba Inu

1-Rentnersumi 

Der Shiba Inu findet seinen Ursprung in Japan und ist nicht nur dort die älteste Hunderasse, er gehört auch zu den drei ältesten Hunderassen der Welt.

Das Erscheinungsbild des Shiba Inu konnte sich seit vielen tausend Jahren bis heute nachweislich erhalten. In Japan wurde er als Jagdhund auf Kleinwild und Vögel verwendet und lebte dort in den Bergen am japanischen Meer. Noch heute wird er in Japan als Jagd-, Wach,- Zug- und als reiner Gesellschaftshund gehalten.

Der erste Rassestandard entstand 1934. 1937 erklärte man den Shiba Inu zum "Naturdenkmal".

Das allgemeine Erscheinungsbild des Shiba Inus ist sehr muskulös, mit gutem Knochenbau, klein und wohlproportioniert. Die Bewegungen sind frei, lebhaft, leicht und elastisch. Seine Gangweise leichtfüßig und flink.

Er ist ein aktiver Naturhund und braucht sehr viel Bewegung. Es ist ein sehr ruhiger Hund, kein "Beller". Er meldet sich nur lautstark, wenn er auf etwas aufmerksam machen will. Ein würdevoller Shiba Inu hat einen klaren, ruhigen und kräftigen Blick und kann seinem Gegenüber ohne zu zucken in die Augen sehen.

Der Shiba Inu ist treu, sehr aufgeweckt, scharfsinnig, wachsam, Fremden gegenüber reserviert, gelehrig, intelligent, freundlich, manchmal hartnäckig, eigensinnig aber trotzdem gehorsam.

Der Shiba Inu hat hartes und gerades Deckhaar, weiche und dichte Unterwolle. An der Rute ist es länger und abstehend.

Die Farben des Shiba Inu reichen von rot, schwarzloh, rot-sesam, schwarz-sesam bis sesam. Alle Farben müssen "Urajiro" aufweisen, das bedeutet: weißliches Haar an einigen Körperstellen.

Der Schiba Inu erreicht eine Widerristhöhe von 36 bis höchstens 40 cm.

 

Der Labradoodle

Venus2 

Als Labradoodle werden Hunde bezeichnet, die aus Kreuzungen zwischen Labrador-Retriever und Großpudel entstehen. Somit ist der Labradoodle keine Hunderasse im eigentlichen Sinne, sondern ein sogenannter „Hybridhund“ und wird auch F1-Generation genannt.

Der Australier Wally Conron begann in den 1980ern, mit der Verpaarung eines Großpudels mit einem Labrador, mit dem Ziel, einen Behinderten-/Begleithund zu erhalten, dessen Fell hypoallergen sein sollte. Er wählte den Labrador-Revtriever, um dessen Gelehrigkeit mit der nicht-haarenden Felleigenschaft des Pudels zu kreuzen. Der Name Labradoodle setzt sich aus den englischen Namen der beiden Rassen zusammen: Labrador & Poodle.

Im Gegensatz zu Europa ist der Labradoodle in Australien und den USA als Rasse bereits anerkannt, allerdings als Australian Labradoodle-Version, die sich vom „normalen“ Labradoodle unterscheidet.

Da es den Labradoodle mittlerweile in mehreren Größen gibt, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es keine natürliche Verpaarung zwischen einem Labrador-Retriever und einem Zwergpudel geben kann! Seriöse Labradoodle-Züchter werden daher nur den Standard-Labradoodle (Labrador-Retriever und Großpudel) oder einen Medium-Labradoodle (Labrador-Retriever und Kleinpudel) züchten. Minidoodles können und dürfen nur stufenweise kleiner gezüchtet werden und können daher niemals eine F1- oder F1b-Generation sein!

Der Labradoodle wird in verschiedenen Varianten gezüchtet:
- F1:    Die erste Generation Labradoodle. Sie entsteht aus der Kreuzung zwischen einem Labrador und einem Pudel.
- F1b: Die nächste Generation (F1b) entsteht durch die Rückzüchtung zwischen einem F1 Labradoodle und einem Pudel, wodurch
            das nicht haarende Fell gefestigt werden soll.
- F2:   Diese Generation entsteht, wenn zwei F1-Labradoodle verpaart werden.

Der Labradoodle ist ein intelligenter Hund, mit einem friedlichen und ausgeglichenen Wesen, weshalb er oft seinen Einsatz als Therapiehund findet.

Das Fell des F1-Labradoodle gibt es in zwei Arten: wavy-coated und wire coated. Da es noch keinen Rassestandard gibt, sind alle Farbvarianten erlaubt. Wenn der Labradoodle kaum haart, ist es wichtig, ihn regelmäßig zu kämmen, da sich sein Fell sonst verfilzt und Hautirritationen entstehen können.

Der Standard-Labradoodle erreicht eine Widerristhöhe von ca. 56-65 cm und ein Gewicht von ca. 25-35 kg.